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Endlich: vorher herausfinden, welches Antibiotikum Du verträgst und welches nicht.

Weißt Du, welche Antibiotika Du nicht verträgst? Neue Videos von Prof. Dr. Gustav Jirikowski

Prof. Gustav Jirikowski erklärt, welche Folgen es haben kann, wenn man ein Antibiotikum einnimmt, das man nicht verträgt.

Weitere Infos zu unserem Antibiotika-Test findest Du hier

Prof. Gustav Jirikowski erklärt, wie man im Vorfeld herausfinden kann, ob man ein Antibiotikum verträgt oder nicht. Wir empfehlen es jedem Menschen, herauszufinden, welches Antibiotikum nicht vertragen wird, denn hat man es erst einmal eingenommen, können die Reaktionen des Körpers sehr unangenehm werden. Weitere Infos findest Du hier 

 

Weitere Infos zu unserem Antibiotika-Test findest Du hier

 Neuer Test auf Antibiotika-Unverträglichkeiten

Test von menschlichen Serumproben auf Immunreaktionen gegen Antibiotika.

Keine Entdeckung hat die moderne Medizin so sehr geprägt wie die der Antibiotika. Erstmalig war es möglich, bakterielle Infektionen ursächlich zu behandeln. Viele dieser niedermolekularen Substanzen sind eigentlich Pilzgifte. Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen, die Bakterien direkt zerstören (bakterizide Wirkung) oder zumindest in ihrer Aktivität hemmen  (bakteriostatische Wirkung). Neben den ursprünglich aus Pilzen gewonnenen Substanzen gibt es inzwischen auch halbsynthetische, vollsynthetische oder gentechnisch hergestellte Antibiotika.

Circa 90 verschiedene Antibiotika sind zugelassen

Ca. 90 verschiedene Antibiotika  sind  zurzeit in Deutschland zugelassen, sie haben unterschiedliche Wirkungsweisen. Einige davon wie zum Beispiel das Penizillin wirken auf die Zellwand von Bakterien. Andere hemmen die Eiweißsynthese durch Blockade von Transcription oder von Translation. Wieder andere hemmen die Aktivität von bakteriellen Enzymen. Leider sind Bakterien enorm anpassungsfähig und die ersten Antibiotika – resistenten Stämme des Eitererregers  Staphylococcus aureus wurden bereits Ende der 40er Jahre beschrieben. Antibiotika werden nicht nur zur Behandlung von Infektionserkrankungen bei Mensch und Tier eingesetzt. Die prophylaktische Anwendung hat in der Tierhaltung und in der Nahrungsmittelindustrie zu massenhaftem Einsatz dieser hochwirksamen Medikamente geführt, weshalb die Entwicklung von Bakterienstämmen mit multiplen Resistenzen nur eine Frage der Zeit war. Inzwischen sind fast alle Infektionskrankheiten, die man für ausgestorben hielt nun wieder in Antibiotika – resistenter Form auf dem Vormarsch. Der in den Medien oft erwähnte „Krankenhauskeim“ sei hier als Beispiel erwähnt. Die pharmazeutische Industrie versucht laufend neue Antibiotika zu entwickeln aber es ist abzusehen, daß sich auch gegen diese neuen Substanzen unempfindliche Krankheitserreger entwickeln.

Verdauungsprobleme sind häufig bei Antibiotika-Einnahme vorprogrammiert

Nachdem sich menschliche Zellen erheblich von Bakterienzellen unterscheiden sollten die Nebenwirkungen von Antibiotika gering sein. Allerdings haben einige Antibiotika bei höherer Dosierung doch auch human-toxische Wirkungen. So zerstört z.B. Aureomyzin die Sinneszellen im Innenohr. Dadurch kann die ironische Situation entstehen, daß ein Patient, dessen Mittelohrentzündung durch Aureomyzin geheilt wurde durch dasselbe Medikament taub wird. Leider zerstören Antibiotika Bakterien im Rundumschlag: Bei oraler Einnahme werden als erstes die lebenswichtigen Bakterien der Darmflora dezimiert bevor die Krankheitserreger z.B. in den Kieferhöhlen über die Blutbahn und die Leber eine Eiterung eingedämmt werden. Deshalb sind Verdauungsprobleme bei einer Antibiotikaeinnahme oft vorprogrammiert.

Aber auch die Mitochondrien, die Kraftwerke unserer Zellen können durch Antibiotika geschädigt werden

Des Weiteren zerstören viele der Bakteriziden Antibiotika auch Mitochondrien. Mitochondrien können als synbiotische Bakterien betrachtet werden. Sie haben ein eigenes Genon und sind von den anti-oxidativen Fähigkeiten der Zelle abhängig.

Am schlimmsten sind aber allergische Reaktionen. Antibiotika sind körperfremde Giftstoffe, die von unserem Immunsystem erkannt werden können. Allergien können individuell sehr unterschiedlich ablaufen. Hautausschläge, Erbrechen, Ödeme und sogar Schockzustände können auftreten.

Zur Behandlung einer akuten bakteriellen Infektion ist die Verwendung von Antibiotika nach wie vor ohne Alternative. Allerdings wird die Indikationsstellung hauptsächlich nach den mikrobiologischen Eigenschaften des jeweiligen Präparates gestellt. Natürlich ist es wichtig zu wissen, welches Bakterium von welchem Antibiotikum am besten abgetötet wird. Meistens ist das nicht so klar, z.B. wenn an der Infektion mehrere Keimtypen beteiligt sind. Dann kommen sogenannte Breitbandantibiotika zum Einsatz, z.B. Tetrazyklin. Die Verschreibung erfolgt fast immer nur nach Gutdünken des Arztes bzw. nach der Empfehlung des jeweiligen Pharmavertreters. Klinische Studien geben nur Auskunft über die allgemeine Verträglichkeit oder mögliche Nebenwirkungen in einem großen statistischen Rahmen. Individuelle allergische Reaktionen können bisher nicht erfasst werden.  Nachdem aber Behandlungen mit Antibiotika an der Tagesordnung sind und darüber hinaus in zunehmendem Maße Antibiotika sich z.B. in unseren Nahrungsmitteln finden scheint es unerläßlich, die individuelle Toleranz für diese Medikamente zu untersuchen. Zwar wird gelegentlich vom Arzt nach Antibiotika – Unverträglichkeiten gefragt, was der Patient aber oft nur nach leidvoller eigner Erfahrung klar beantworten kann.

Mit unserem Test kann man im Vorfeld testen, ob Immunreaktionen auf Antibiotika vorliegen…

Der neue Test soll hier nun ein Werkzeug zur Bestimmung klarer Meßwerte werden. Serumproben werden in einem immunoenzymatischen Ansatz auf Immunreaktionen gegen die gängigsten Antibiotika getestet. Damit kann eine mögliche Reaktion auf ein Antibiotikum bereits außerhalb des Körpers festgestellt werden. Dieses Ergebnis könnte dann in der Patientenakte vermerkt bereits bei der Verschreibung im Krankheitsfall berücksichtigt und dem Patienten eine gezielte, wirksame und schonende Therapie ermöglichen.

Im neuen Assaysystem werden verschiedene Antibiotka auf einem polymeren Träger immobilisiert. Die zu untersuchende Serumprobe wird im Assaypuffer verdünnt um eine unspezifische Bindung von Serumproteinen an den Träger auszuschließen. Falls spezifische Immunglobuline gegen ein Antibiotikum im der Serumprobe vorliegen werden diese an das am Träger immobilisierte Antibiotikum binden. Nach entsprechenden Waschvorgängen wird das gebundene Immunglobulin mit einem sekundären, Enzym-markierten Antikörper und einer entsprechenden Farbstoffreaktion angefärbt. Die Färbeintensität korreliert mit dem Immunglobulin-titer. Somit läßt sich in der späteren Auswertung eine quantitative Aussage über etwaige Immunreaktionen gegen die untersuchten Antibiotika machen. Der Patient kann damit erstmalig sein persönliches Unverträglichkeitsprofil gegen Antibiotika bestimmen. Das ist für den behandelnden Arzt eine wertvolle Information da er nun bei einer etwaigen Verschreibung alternative Medikamente berücksichtigen kann. Der Patient kann seine Reaktionen gegen Antibiotika in seinen Allergiepaß eintragen. Etwaige chronische Erkrankungen können einer diagnostischen Abklärung nähergebracht werden.

 

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