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Nahrungsmittel

Die Polarität von Versorgung und Entsorgung in der Ernährung

Das Cyto Programm besteht aus einem Immunscreening auf Nahrungsmittel und der Ernährungsberatung. Die Ernährungsberatung besteht aus insgesamt 5 Säulen, in diesem Beitrag beschreibe ich eine der 5 Säulen, nämlich die Ver- und Entsorgung durch Nahrung.

Komplexe Organismen und Ökosysteme sind dann stabil, wenn sie sich im biologischen Gleichgewicht befinden. Im medizinischen Kontext verwenden wir dafür den Begriff der Homöostase. Damit bezeichnen wir das Fließgleichgewicht, das unsere Fähigkeit zur Regulation, sprich Selbstheilung, beinhaltet.

Auf unsere Ernährung übertragen, bedeutet dies, dass unsere Nahrung sowohl versorgen als auch entsorgen (reinigen) soll. In einer Gesellschaft, die im Wesentlichen konsumorientiert ist und deren wirtschaftliche Basis gefährdet wird, sobald keine Zuwächse erwirtschaftet werden können, ist es nicht verwunderlich, dass der zentrale Fokus der Ernährung auf dem Aspekt der Versorgung liegt. Unsere traditionelle
Ernährungslehre orientiert sich an den Inhaltsstoffen der Nahrung. Auf der Verpackung jedes Nahrungsmittels finden wir neben der Nährwerttabelle die Information, wie viele Kalorien (Brennwert) es enthält.

Weil der übermäßige Nahrungsmittelkonsum dazu geführt hat, dass ein großer Teil unserer Bevölkerung übergewichtig ist, glaubt man, dass die Angabe von Brennwerten dabei behilflich ist, das Gewicht besser zu kontrollieren.

Die Botschaft ist verwirrend:
„Konsumiere soviel wie möglich und bleibe schlank und gesund.“

Tausende von Diätkonzepten, die in den letzten Jahrzehnten publiziert worden sind, haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Konsum und Kontrolle sind offensichtlich nicht der Weg zum biologischen Gleichgewicht.

Solange wir den Aspekt der Entsorgung nicht in die Ernährung integrieren, werden wir zwangsläufig das Ziel der Homöostase verfehlen.

Was bedeutet eigentlich Entsorgung durch Nahrung?

Neben der offensichtlichen Ausscheidung von Urin und Stuhl, gibt es die Entsorgungsfunktionen der Nahrungsmittel.
Anatomisch ist der Organismus mit drei Entsorgungsorganen ausgerüstet:
Die Nieren filtern alle wasserlöslichen Gifte aus dem Blut aus. Über die Harnwege werden die Gifte mit dem Urin ausgeschieden. Das Entsorgungsmedium für die Nierenausscheidung ist reines Wasser.

Die Leber filtert alle nicht wasserlöslichen Gifte aus dem Blut aus. Diese Toxine werden über die Gallengänge in den Zwölffingerdarm geleitet. Doch nur wenn in der Nahrung ausreichend Faserstoffe enthalten sind, können diese feststofflichen Gifte ausgeschieden werden. Nicht verdauliche Faserstoffe haben die Eigenschaft, giftige Proteinbausteine wasserabweisend im Zwölffingerdarm zu binden. Das verhindert, dass diese toxischen Substanzen im Verdauungsprozess wieder aufgenommen werden und ermöglicht deren
Ausscheidung über den Stuhl.

Das dritte entsorgende Organ ist unser Lymphsystem. Gifte, die nicht über Niere oder Leber ausgeschieden worden sind, werden über die Lymphbahnen zur Haut transportiert und durch Perspiration (Schwitzen) entsorgt. Das lymphatische System hat noch eine weitere, ganz besondere Bedeutung. Es sorgt dafür, dass Gifte, die nicht auf natürlichem Weg ausgeschieden werden können – und damit eine Bedrohung für den Organismus darstellen – über die Lymphbahnen primär im Fettgewebe, sekundär im Bindegewebe und tertiär im Synovialgewebe (Gelenkschleimhäute) zwischengelagert werden.

Damit ist das Lymphsystem ein ganz wichtiges Exekutivorgan unserer Körperintelligenz. Seine Regulationsfähigkeit verhindert, dass übermäßige toxische Belastungen des Körpers zur existentiellen Gefährdung werden. Wichtig ist es zu erwähnen, dass mit Hilfe
des lymphatischen Systems Toxine, die in den Puffergeweben zwischengelagert wurden, auch wieder entsorgt werden- sofern dem Organismus ausreichend Entsorgungsmedien in Form von Wasser und Faserstoffen zur Verfügung stehen. Dies können wir nicht nur
mit Hilfe einer Reinigungskur (Obst-und-Gemüse-Fasten, DeAcid-Kur o.ä.) erreichen, sondern auch durch die Organisation unserer Ernährung im Alltag gewährleisten.

Für die Umsetzung dieser Erkenntnisse in den Alltag ist die folgende Tabelle hilfreich.

Nahrungsmittel, die keine Entsorgungsfunktionen haben:

Eier
Milch
Milchprodukte
Fleisch
Fisch
Fette, Öle

Nahrungsmittel, die versorgen und den Organismus stark entsorgen:

Salat
Obst
Gemüse
Kräuter
Gewürze
Nahrungsmittel, die versorgen und entsorgen:
Samen
Nüsse
Hülsenfrüchte
Getreide
Gräser

Weißmehl-Produkte (Brötchen, Baguette, Weißbrot, Nudeln, Teilchen) und andere denaturierte Nahrungsmittel haben Kalorien (Brennwert), jedoch keine vitalen ver- oder entsorgenden Eigenschaften.

Zur optimalen Unterstützung der Stoffwechselfunktionen empfehlen wir, pro Tag ca. 2,5 Liter reines Wasser (für den Erwachsenen) zu trinken. Der Speiseplan sollte zu 60-70% aus Obst, Gemüse, Salat und Kartoffeln bestehen. 30-40% der täglichen Nahrung sollten aus hochwertigem Eiweiß, hochwertigem Fett und Getreide zusammengestellt werden. Damit ist gewährleistet, dass die im Stoffwechsel anfallenden giftigen Abfallprodukte vollständig ausgeleitet werden und der Organismus mit seinem maximalen Potential arbeiten kann.

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